Abnehmen beim Radfahren

Hand aufs Herz: Wenn Sie wirklich dauerhaft und auf gesunde Art und Weise ein paar überflüssige Pfunde los werden wollen, kommen Sie an sportlicher Bewegung nicht vorbei. Dabei denken Sie sicher an stundenlanges, ödes Joggen oder schweißtreibendes Training in einem stickigen Fitnessstudio. Vergessen Sie das. Es geht viel einfacher: Mit dem Fahrrad! Schneller, effektiver und gesünder können Sie einen Abnehmprozess kaum gestalten.

Abnehmen beim Radfahren
Quelle: pixabay.com

Radfahren ist kinderleicht, lässt sich wunderbar in den Alltag integrieren und schont noch dazu sämtliche Gelenke. Im Gegensatz zum Joggen neigen selbst Sport-Anfänger kaum zur Selbstüberschätzung und behalten deshalb auf lange Sicht den Spaß am Radfahren. Da das Körpergewicht nicht mit voller Wucht auf die eigenen Gelenke trifft, sondern zum Großteil fest im Sattel sitzt, ist Radfahren eine der Gesundheitssportarten schlechthin.

Zudem lässt sich eine Radtour wunderbar in den Alltag integrieren. Egal, ob Sie zur Arbeit und am Feierabend über „die große Runde“ nach Hause fahren, oder ob Sie sonntags einen Familienausflug auf dem Zweirad machen. Da Radfahren problemlos indoor ausgeübt werden kann, gibt es auch keine „Schlecht-Wetter-Ausrede“.

Tipp: Wenn Sie besonders schnell abnehmen möchten, dann können Sie das Radfahren mit einer Saftkur zum abnehmen kombinieren. Durch die drastische Reduzierung der Kalorien purzeln die Pfunde besonders schnell. Zudem tun Sie Ihrem Körper mit dem Saftfasten was richtig gutes.

Was brauchen Sie, damit es losgehen kann?

Natürlich benötigen Sie ein Fahrrad. Es muss allerdings nicht gleich das sündhaft teure Rennrad oder Mountainbike sein. Für den Anfang genügt der Alltags-Drahtesel völlig, gerade wenn Sie noch nicht wissen, ob Sie eher passionierter/e Asphalt-Fahrer/in oder Wald-Liebhaber/in sind. Gleiches gilt für spezielle Radbekleidung. Empfehlenswert sind aber zumindest eine Rad-Hose oder Rad-unterwäsche. Diese verfügen über eine Polsterung für das Gesäß und können bei längeren Radtouren Schmerzen vorbeugen.

Übrigens: Dass Ihnen zu Beginn Ihr Gesäß wehtut ist völlig normal und nicht weiter bedenklich. Sie werden merken, dass sich Ihre Muskeln und Sitzhöcker ganz schnell an die anfänglich ungewohnte Belastung gewöhnen.

Wie bereits erwähnt, müssen Sie bei schlechtem Wetter nicht auf das Radfahren verzichten. Es gibt in fast jedem Fitness-Studio auch Standräder. Wer in der eigenen Wohnung fahren möchte, kann sich einen Heimtrainer zu legen. Hochinteressant für das eigene Zuhause sind auch sogenannte Indoor-Rollen: Damit wird das Rad, das man „Outdoor“ nutzt, mit dem Hinterrad auf eine Spurrolle gesetzt und eingespannt. Tritt man in die Pedale, überträgt man über das Hinterrad die Energie auf die Spurrolle. Keine Sorge, Sie fahren damit nicht gegen die Wand.

So radeln Sie sich zur Traumfigur:

Keineswegs müssen Sie gleich auf eine ganztägige Radtour gehen und sich dabei völlig auspowern. Hier heißt es wirklich: Weniger ist mehr! Aber dafür bitte regelmäßig. Wer zu Anfang beginnt, zwei- bis dreimal pro Woche eine 25-40 minütige Tour zu fahren, dem wird der Gang auf die Waage bald ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Das zweite Lächeln folgt wenig später vor dem Spiegel: Der positive Nebeneffekt am Radeln ist, dass Sie nicht nur abnehmen, sondern auch Muskeln aufbauen. Es beansprucht die gesamte Muskelkette in den Beinen, im Po und im Rücken. Schon nach 4-6 Wochen regelmäßigem Radtraining werden Sie deutliche Erfolge in Form von definierteren Beinen sehen. Sowohl Trainingsumfang (Anzahl der gefahrenen Minuten) als auch Trainingsintensität (z.B. Schnelligkeit) sollen sie nicht mehr als 10 % pro Woche steigern.