Radfahren oder Joggen?

Wir befinden uns bereits im April. Ein Monat bei dem ein Großteil der guten Vorsätze für das neue Jahr bereits lange über Bord geworfen wurde. Dabei ist es eigentlich relativ einfach möglich mehr Sport bzw. Bewegung in den Alltag einzubringen. Hierbei muss es nicht unbedingt das teure Fitnessstudio sein. Gehen Sie doch mal wieder Joggen oder fahren Sie mit dem Rad. Doch was ist besser?

Vor- und Nachteile beim Joggen.

Radfahren oder Joggen?
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Die Mutter aller Sportarten und nach wie vor eine der beliebtesten Maßnahmen gegen überschüssige Pfunde ist Joggen. Wer ungeübt Joggen geht, wird innerhalb von kürzester Zeit die Anstrengung spüren. Positiv hieran ist, dass Sie auch bei kleineren Strecken deutlich spüren werden, dass Sie etwas getan haben. Beim Joggen im freien werden zudem Glückshormone ausgeschüttet und es stärkt generell unser Immunsystem. Zudem beugt Joggen Herzerkrankungen vor.

Umgekehrt ist joggen nicht für jeden etwas. Eine Person mit Übergewicht, sollte ärztlich abklären, ob das Joggen eventuell seinen Gelenken auf Dauer schaden könnte. Die beliebte Sportart lässt sich zudem weniger gut in den Alltag einbauen, im Gegensatz zum Radfahren. Wer die Vorzüge des Joggens im Freien genießen möchte ist im Gegensatz zum Fitnessstudio natürlich auch stark von der Wetterlage abhängig.

Vor- und Nachteile beim Radfahren

Eines der beliebtesten Fortbewegungsmittel ist das Fahrrad. Ob nun der Gelegenheitsfahrer, der Sportler oder auch Couchpotato. Ein Fahrrad besitzt heutzutage beinah jeder. Radfahren hilft einem von A nach B zu kommen und man ist je nach Verkehrslage sogar oft schneller als mit dem PKW. Ein großer Vorteil beim Radfahren ist, dass es sich leicht in den Alltag integrieren lässt. Wer nicht allzu weit von seiner Arbeitsstelle entfernt wohnt, kann hierbei morgens und abends eine Sporteinheit einstreuen und muss nicht nach der Arbeit noch ins Fitnessstudio hetzen.

Radfahren schont durch die geführte Bewegung zudem die Gelenke und ist vor allem für Personen die Rückenprobleme haben empfehlenswert. Auch für einen Ausflug ist das Radfahren hervorragend geeignet, da bei moderater Anstrengung eine lockere Unterhaltung mit dem Beifahrer problemlos möglich ist. Dies führt zugleich zu einem Nachteil. Beim Radfahren ist eine größere Strecke notwendig, da die Anstrengung geringer ist als bei einer Joggingeinheit. Dementsprechend nimmt dieser Sport auch mehr Zeit in Anspruch. Zudem müssen Leute die das Radfahren halb- oder auch vollprofessionell betreiben möchten mit Kosten für ein ordentliches Rennrad und Inspektion rechnen.

Kalorienverbrauch beim Radfahren und Joggen

Wie bereits eingangs erwähnt ist die Intensität bei einer Joggingeinheit höher als im Rahmen einer Radtour. Somit verbraucht ein Jogger bei normalem Tempo im Gegensatz zum Radfahrer bei gleicher Strecke beinah das doppelte an Kalorien. Wer seine Kalorien genau überprüfen möchte, kommt an einer Puls Uhr nicht vorbei. Beim Radfahren ist diese besonders sinnvoll, da es viele variablen gibt. Je nach Gang ist die Schlagzahl des Fahrers höher oder niedriger. Zudem können Bergaufstiege so besser erfasst werden, als die reine Messung der Strecke.

Zu guter Letzt sollten Sie für sich selbst prüfen, welche der beiden Sportarten Ihnen dauerhaft spaß macht, denn nur das wird Sie langfristig bei der Stange halten. Im Vorfeld sollten gesundheitliche Schäden bei der Ausübung natürlich ausgeschlossen werden.